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Produktion des M 530 in Romoratin

Typengeschichte:

Am Anfang, von Sommer 1967 bis April 1969 wurden die Rahmen bei Carrier in Alencon produziert, die Fiberglas-Karosserieteile bei Matra in Romorantin und der Zusammenbau erfolgte bei Brissoneau et Lotz in Creil.

(Dort lief übrigens zur selben Zeit der Opel GT vom Band...)

Im April 1969 wurde die Produktion des Matra 530 in Romorantin zusammengefasst - wohl auch wegen der Konkurrenzsituation zum Opel GT.

Das Werk in Romoratin wurde auf 23.000qm vergrößert um genug Platz zu haben für die Produktion. Ein Exemplar, die Seriennummer 2064, wurde zum Test der Produktionslinie zusammengebaut, der erste Serien-M 530 aus Romorantin war der mit der Seriennummer 4000.

Der letzte Matra M 530 verließ die Produktion im Februar 1973 um dem Matra M 550 Platz zu machen, dem Bagheera.


Mehr Bilder von diesem Fahhrzeug finden Sie im Bereich "Bilder"

Mein Matra M 530

Mein Fahrzeug bekam ich im Jahr 2003 von einer netten Dame aus Ingolstadt angeboten und konnte natürlich nicht widerstehen, auch wenn ich wusste daß ich doch einiges am Auto zu machen hatte und zu diesem Zeitpunkt 0 Ahnung hatte von diesem Typ von MATRA.

Zum Glück konnte ich in den folgenden Jahren einiges an den schwer erhältlichen Teilen in europaweiter Suche zusammentragen, so daß das Auto heute auch in den Details komplett ist.

Bisher habe ich auf eine komplette Zerlegung verzichtet und nur die Bereiche restauriert wo es notwendig war um die originale Substanz so weit wie möglich zu erhalten. Eine Neulackierung musste sein 2004, weil der Wagen damals in einer Farbe lackiert war, die es orginal nicht gab.

2012 habe ich einen von Grund auf neu aufgebauten Motor eingebaut der durch sanfte interne Tuningmaßnahmen deutlich mehr Leistung hat als das Serienaggregat und nun Stirnräder aus dem Rennsport in Metallausführung hat und nicht die verschleißintensiven Originalteile aus Ferrocell.

Spürbar wurde die Mehrleistung erst richtig 2013, als ich neue Auspuffanlagen aus Edelstahl bekam. Unfassbar: der Motor ist leiser damit und hat richtig mehr Leistung weil er nun erst frei "durchschnaufen" kann!  Danke Hans! 
Das Problem der höheren Temperatur - immer ein Thema bei einem Mittelmotorwagen - bekam ich mit einem neuen Kühler und einem Lüfter aus dem Rennsport in den Griff, nun ist auch dauerhaft schneller als 180km/h kein Problem mehr.

2014 kam noch eine elektronische Zündung dazu, schön im Verteiler versteckt und somit unsichtbar - nun läuft er auch im Standgas schön rund und nimmt das Gas noch schneller an - empfehlenswert!

Heute - 2015 - ist mein Matra M 530 einer von 26 in Deutschland zugelassenen und stößt daher auf Oldtimertreffen immer auf besonderes Interesse.

 



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